Grundlagen der Privaten Krankenversicherung

Die Rechtsgrundlagen der privaten Krankenversicherung (PKV).

Gegenüber der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit nicht garantierten, immer geringeren Leistungen bei steigenden Beiträgen und dem „Kann-Prinzip“, basiert die Private Krankenversicherung auf dem Vertragsrecht. Einmal vereinbart, sind die im Vertrag formulierten Leistungen gültig. In der GKV heißt es, dass jeder dieselben Leistungen erhält. Das ist falsch. Wirtschaftlich, ausreichend und Zweckmäßig sollen die Leistungen sein. Was das heißt? Spekulieren Sie selbst. Beurteilungen, wer was (noch) bekommt, nimmt der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) vor. Möglicherweise erhält ein Versicherter einen Rollstuhl, der per Hand zu schieben ist, denn er lebt in einer Gemeinschaft und kann geschoben werden. Ein alleinstehender Versicherter erhält den elektrischen Rollstuhl, um sich “bewegen “ zu können.

Ein aktuelles Urteil belegt, dass er im Radius bis zu 500 Metern sich bewegend, kein Anrecht hat, einen elektrischen Rollstuhl zu erhalten. Was heute noch gilt, gilt nicht mehr, wenn wir „alt“ sind. Die Musterbestimmungen (MBKK), zuletzt geändert 2009, sind die allgemeine Leistungsgrundlage der Versicherung. Deren genauere Ausgestaltung findet sich in den MBKK Teil 2 und zu Letzt in den Tarifbestimmungen, des jeweils vorliegenden Tarifes. Die Musterbestimmungen sind Basis einer JEDEN Versicherung und werden durch die AVBen (Allgemeine Vertragsbestimmungen) relativiert oder man könnte auch sagen konkretisiert. Was war hier Gegenstand und Motivation in Ihrer Beratung? War die Beratung zu Ihrem Nutzen oder „gut“ für den Berater?


Sicherlich hat Ihr Vermittler / Betreuer Sie über die Änderungen im Vertragsrecht der Privaten Krankenversicherung,                                    gültig ab 2009 informiert.

Er ist dazu verpflichtet, denn das “damals” gewählte basiert nun auf anderen grundlegenden Bestimmungen. Haben sich nun Lücken im Versicherungsschutz aufgetan? Neue Begrifflichkeiten kamen hinzu und sind daher nicht berücksichtigt. Wann möchten Sie sich die Sicherheit holen, das alles noch „passt“? Nutzen Sie hier hier Möglichkeiten und mailen Sie Ihren versicherten Tarif. Gern legen Sie den zuvor bearbeiteten Bogen zu den gewünschten Leistungen mit bei.

Er ist im Downloadcenter zu erhalten.

Private Krankenversicherung, juristischer Aufbau

Bitte beachten Sie, das NUR und AUSSCHLIESSLICH 

der garantierte Inhalt eines Tarifes, im Vertag klar formuliert, in der Privaten Krankenversicherung Gegenstand einer Beratung sein kann. Zusätzliche Versprechungen eines Beraters, belegen meist dessen Inkompetenz und haben keinen Nutzen für Sie. Kennen Sie das nicht aus? Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Natürlich die gemeinsame Kontrolle mit einem Fachmakler über die fixierten Inhalte. Wie oft hört man von Versicherungen, die das eine oder andere nicht zahlten? Das war jeweils voraussehbar. Warum wussten Sie das dann nicht?

Die Beschwerden

haben sich im Zeitraum von nur 7 Jahre fast verdreifacht Seit 2009 gibt es in der Beschwerdestatistik des PKV Ombudsmanns auch die Kriterien der Falschberatung und der AVB-Inhalte. In 2010 stieg die Zahl um weitere fast 20 % an. Es besteht dringender Handlungsbedarf, möchten Sie hier nicht mit gelistet werden.


Es lag nicht unbedingt an der Versicherung, sondern an der Wahl des Tarifes erfährt man dann vor Gericht, denn Sie allein sind für diese Wahl verantwortlich. Gewusst (Urteil des BSG 2005 / LKH gegen RA eines Rollstuhls wegen)? In der PKV kann sich jeder das versichern, was er möchte, nur kaum einer weiß, was wichtig ist, was es gibt und wie er dies entscheiden soll. Es fehlt an Hintergrundwissen zur Bewertung der einzelnen Bausteine.

Wie viel Einzelheiten der Kriterien sind Ihnen bekannt? Keine Angst, es nicht so „trocken“, wie es sich anhört. Gegenteiliges ist der Fall. Fast alle Mandanten waren nicht nur erstaunt, sondern verspürten keinerlei „lange Weile“ und die Beratung gingen fast immer länger als geplant. Nicht riskieren, sondern ausführlich informieren. Wann planen Sie diesen ersten Schritt?

Private Krankenversicherung, Kalkulation
 
Zur Kalkulation der Beiträge in der Privaten Krankenversicherung.
 
Ein Teil der monatlichen Beiträge aus frühen Jahren der Versicherungszeit des Versicherten werden kapitalisierend angelegt. Der Ertrag dient der Subventionierung der Beiträge im Alter. Jeder Versichert sorgt also für sich selbst vor. Hier wird unabhängig der Demographie gehandelt. In der GKV gibt es keine Rücklagen da es an Überschüssen fehlt, die man hätte verwenden können. Eine Generation belastet die kommende. Jedes Mal wird die Last größer. Hier werden Leistungen regelmäßig gekürzt, sogar heimlich. Wohin soll das führen? Ständige Neuverschuldungen und Leistungseinschränkungen sind charakteristisch für das “solidarische” System in dem der „Wert“ des Menschen immer weiter sinkt.

Immer mehr ältere Menschen, immer weniger Beitragszahler.
 
Das kann nicht aufgehen. Was ein GKV Versicherter erhält, entscheidet schon lange nicht mehr die medizinische Notwendigkeit. Über 300 % Beitragssteigerung in ca. 30 Jahren bei Halbierung der Leistung! (Interview) kann nur der, der nicht selber Hilfe benötigt. Wie kann also die hilfsbedürftige GKV den Versicherten helfen? Belastet wird per Steuer und höheren Rechnungen (durchschnittlich 70%) beim Arzt der PKV Versicherte. Wussten Sie das?

Solidarität? Was ist das?
 
In der GKV wird “jeder” versichert aber die Leistungen für den Einzelnen sind stark eingeschränkt, oftmals schon gar nicht mehr vorhanden. Selbstverantwortung fehlt hier gänzlich im System und wird nur ungenügend gefördert. Ist es denn solidarisch, den Bedarf an Behandlung eines Menschen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu regeln? Der eine Mandant bekommt eine Leistung, ein anderer nicht. Das entscheidet der MDK (Medizinische Dienst der Kassen) aber zu wessen Nutzen? Dem des Versichtern? Man sollte dies annehmen. “Alle schwimmen gemeinsam zur Titanic, um mit ihr (solidarisch) unter zu gehen”(frei zitiert aus einer Bemerkung des PKV Verbandes). Schön, dass es noch Beiboote gibt?. Wann möchten Sie umsteigen? Zu verschiedenen Themenkomplexen halte ich eine Vielzahl von Urteilen für Sie parat, die ich gern im Rahmen meiner Beratung zur Verfügung stelle. Sehen Sie die Realität gegenüber den plakativen Pressemeldungen der Lobby und bewerten Sie selbst, was der Markt bietet. TIPP: Eine schnelle und rein preislich orientierte Absicherung kann Sie im Leistungsfall sehr viel Geld kosten, denn neben dem Monatsbeitrag müssen Sie selbst für Dinge aufkommen, die nicht versichert sind. Es ist also reine Glückssache. Das Ziel der Einsparungen wird so nicht erreicht. Kurzgutachten gewünscht?
 
Ihr Frank Dietrich

 
Kurzprotokoll des PremiumCircle Berlin, Beartung