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In 2007 verlor ich meine Schwester. Sie war jünger als ich, Sie war das letzte Familienmitglied, welches zu dieser Zeit noch lebte. Eine überaus schwere Krebserkrankung ohne Chance auf Heilung (Sie wusste es nicht) lies Sie in 4 Monaten langsam streben. „Keine Schmerzen oder fremde Menschen“. Darum bat sie mich. Also zog ich mit dem Büro um und war ständig, im Wechsel mit meiner Freundin, in ihrem Haus, geerbt von unseren Eltern (Berlin Zehlendorf), die ich auch insgesamt 14 Jahre bis in ihren Tod pflegte. Diese Geschichte erspare ich ihnen lieber, lieber Leser. In meiner Jugend lernte ich mehr Krankenhäuser von innen, als Badestrände mit Freunden in der Freizeit kennen.
Wir wollen eher nach vorn, denn zurück sehen. Das Lebe findet in der Zukunft statt. Aus der Vergangenheit sollte man lernen. Schon deshalb ist mir die Absicherung "biometrischer" Risiken besonders wichtig.
Ich entschied mich mit meiner Freundin dahin zu gehen, wo das Leben lebenswert erschien. Die Großstadt kannten wir schon und wer hart arbeitet, benötigt auch Erholung. Am besten also dort hin, wo andere Urlaub machen.
Nach dem Tode meiner Schwester und dem endlich erfolgten Verkauf des Hauses (so schnell denn möglich) zogen wir in den „Nahen Osten“:-) (Havelland). Ein alter Vierseitenhof, bestehend aus 5 Gebäuden, konnte die Wahl zwischen den besichtigten Immobilien für sich entscheiden. Ein neues Leben begann.




Nachdem wir die ersten Pannen mit der Errichten meines Büros (kein DSL) und anderen
„Problemchen“ hinter uns hatten, fragte ich eines Abends,
es war nahe Weinachten, meine Frau, was Sie sich wünschen würde. Fehler!!!!



Ein Pferd war ihr Traum und so wurde dieser Realität. Natürlich wollte ich nun auch ein Pferd
damit wir zusammen ausreiten konnten So kamen „Funny“ und „Missi“ zu uns.
Es folgte "Nils", der nur Dummheiten im Kopf hat. Er war im Wald angekettet.
Es folgten dann ein braunes Ponny mit Namen Astrid (wie kann man so nur ein Pferd nennen?
Dann ein stattlicher Wallach, Hans genannt, dessen eine Auge blind war. Er wurde geschlagen..


Nele, die Schimmelstute, kam zuletzt.
Natürlich gibt es auch Hunde. Suschy (Schäferhund / Eurasier) gefolgt von Chilie
(Schäferhund / Setter) und
vor kurzem dann "Pommes":-).
Jeder Hund ist einzig, wie der jeweilige Name.
"Niddel" schläft immer irgendwo. Rübchen trinkt sogar bei den Hunden.
Abends geht dann nichts mehr. Auf dem Sofa wird "kollegial" gepennt.
Fledermäuse gibt es hier. Irgendwer muss ja den Luftraum unsicher machen:-)
Sogar der Winter hat ein sehr freundliches Gesicht. Vogel Strausse in der Nachbarschaft
hat auch nicht jeder.
Es ist immer irgendwo eine Baustelle.
Immer gibt es was zu bauen. Der Ural war ein Wintergast.
Sieben Liter Hubraum, zwei platte Reifen und das ganze dann rückwärts in die Scheune den Berg hoch.
So kann man graue Haare bekommen::-)
Ich hoffe, Sie konnten sich ein Bild machen, wie es auf dem Lande sein kann:-)
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Heute, am 5 November 2011 starb mein "Bruder". Wir waren Brüder der Freimaurerei und er sogar Malteser!
Als Hermetiker hatten wir immer sehr viel zu besprechen. Es war mir wichtig, für Ihn da gewesen zu sein. Sein
Motto im Leben, werde ich nie vergessen:
"Willst du einen schönen Tag, gehe in den Garten. Willst Du ein schönes Leben, werde Gärtner".
Er war Gärtner! (Ihm haben wir die Terrakottagefäße in Deutschland zu verdanken).
"vorerst Ende".
Ihr FD














































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