Erkrankungen im Kindesalter nehmen zu. Wären Leistungen dafür versichert?

 

Immer früher im Leben eines Menschen werden Erkrankungen diagnostiziert. Sprach – und Sprechstörungen sind
mittlerer weile bei jedem 10. Kind unter dem 14 Lebensjahr zu behandeln. Die damit einhergehenden Entwicklungsstörungen
zur späteren Persönlichkeit können das gesamt Leben beeinflussen. Jungen sind hier häufiger von dem Krankheitsbild
betroffen als Mädchen (Quelle: Arztreport 2012 der Barmer GEK).
 
Ausgangspunkt dieser Erhebung waren die derzeit 8,3 Mio. Versicherten der Kasse mit gezählten 74,5 Abrechungsfällen.
Die durchschnittliche Zahl der Arztbesuche per Anno wird weiterhin mit 18 Stück vermerkt! (Demnach bin ich seit
Jahren überfällig oder einfach nur gesünder).
 
Dabei fielen besonders die Zahlen der Behandlungen bei Psychiater und Neurologen ins Gewicht. ADHS wird
immer öfter diagnostiziert. Besonders im 6.ten Lebensjahr treten Symptome dieser Art verstärkt auf, so die Erhebung.
 
In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist der Versicherungsschutz vorgegeben. Es entscheidet über Leistungen das
Sozialgesetzbuch V, die Kassensatzung als auch unter Umständen der MDK, wenn es mehr als nur den Arztbesuch geht.
Wirtschaftlich, zweckmäßig und ausreichend müssen die Leistungen sein. Was genau damit gemeint ist, ist nicht erläutert.
 
Bei den privat Versicherten hingegen konnte gewählt werden, was versichert sein soll. Dennoch kommt es oft zu
Überraschungen, wenn der Anbieter die Rechnung nicht übernehmen will. „Es ist nicht versichert“, so die Begründung.
Viele Tarife sind erreichen in Teilgebieten nicht das GKV Niveau. Die Aussage, dass die PKV grundsätzlich der bessere 
Weg ist, ist definitiv falsch und führt in die Irre – meist später teuer bezahlt.
 
Entweder fehlt der notwendige Behandler in den Tarifmerkmalen, eine Leistung zu erbringen oder es ist eine „Kann-Bestimmung“.
Schlimmer noch – es sind viele Dinge einfach nicht geregelt. Der Versicherte wird zum Selbstzahler. Eine Selbstbeteiligung
bezieht sich immer nur auf die versicherten Dinge, nicht auf die, für die Leitungen nicht vereinbart sind. Wir hoch ist Ihre
Selbstbeteiligung?
 
Man beachte auch, dass der Versicherungsschutz der Eltern fast immer das maximale Maß vorgibt, welches auch für Kinder in der
Familie vertraglich angelegt wird. Wählten die Eltern ein solches „Versicherungssieb“, so sind auch die Kinder später betroffen.
Nur selten haben die privat Versicherten Eltern die Möglichkeit, Versicherungsschutz hochwertiger und unabhängig
des eigenen gewählten Tarifes für ihr Kind zu wählen. Nur wenige Tarife bieten solche Optionen an.
 
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) kann jeder das wählen, was er wünscht. Diese einmal gewählten Leistungen
sind festgeschrieben und ermöglichen, sofern gut gewählt, eine Planung der kommenden Jahre, denn man weiß,
was man hat und unvorhersehbare Kosten sollten abgesichert sein.
 
Bei der Wahl des persönlich richtigen Angebotes heißt es ACHTUNG. Hier ist nicht alles Gold was glänzt. Geleistet wird,
was im Vertrag steht aber auch nur das. Verschenkt wird nichts. Selbstbestimmung, besser die Wahl des richtigen Tarifes,
setzt Kenntnisse über die gegebenen Möglichkeiten am Markt voraus. Ein Überblick muß her, wenn man wählen will.
Ein Überblick kann es nur beim ungebundenen Makler geben.
 
Ist dieser spezialisiert und kompetent, so wird er auf solche Risiken hinweisen. Hintergründe zu tariflich formulierte
Leistungen sind wichtig. Nur so schätzen Sie die Risiken selber ein.
 
Sicherlich würde Sie auch Ihren Urlaub nicht planen lassen, sonder selber planen.
 
Was ist heute wichtig, was wird morgen wichtig sein? Was bedeutet eine Formulierung im Leistungsfalle und welche
Relevanz haben Fristen für Behandlungen, wenn ich erkrankt bin? Kann mein Kind den Versicherungsschutz unabhängig
von mir wählen oder bekommen wir trotz unterschiedlichen Bedarfs nur dasselbe? Bin ich wirklich Privatpatient – überall?
 
In der PKV ist die Möglichkeit zu wählen nur dann sinnvoll, ist man bereit ist, sich ausreichend Zeit zu nehmen,
sich eine  ganzheitliche Überblick zu verschaffen. In fast allen Beratungen der letzten Monate war zu erfahren,
dass die wirklichen Kenntnisse der Unterschiede von GKV und PKV nicht vorlagen. Vermutungen, wage Vorstellungen
und Wissen aus Schlagzeilen der Medien lag vor.
 
Ein Architekt brachet es auf den Punkt. Er sagte, seiner Erfahrung nach werden öffentliche Bauvorhaben grundsätzlich teuer
als veranschlag. Bei privaten Bauten, ist das sehr selten so.
 
Fremdes Geld gibt sich eben leichter aus.
 
Auch Sie zahlen eine Versicherung im Bereich der PKV oder auch der Berufsunfähigkeitsabsicherung? Wissen Sie, wo Sie
selbst zahlen müßten? Ist das wirklich geprüft?
 
Ein wenig Zeit, dies zu prüfen, sollten Sie sich nehmen.
Gutes ist nicht zwingend teuer aber günstiges wird sehr schnell unbezahlbar. Wären Sie und auch Ihr Kind hier versichert gewesen? Uneingeschränkt?
 
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Ihr

 
Über Frank Dietrich

Baujahr 1964, Jurastudium bis zum 1. Staatsexamen, abgeschlossenes BWL-Studium & umfassende Vorkenntnisse in der Medizin und die Überzeugung, dass die Gesundheit das Wichtigst Gut ist und Beratungen ausreichend Zeit benötigen, die ich mir sehr gerne nehme. Ihr Frank Dietrich

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